Details
ISBN/EAN: 978-3-944035-66-6
Einband: kartoniertes Buch
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Erschienen am:
15.12.2016
15.12.2016
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
285 S.
285 S.
Format (T/L/B):
2.1 x 19.5 x 12.5 cm
2.1 x 19.5 x 12.5 cm
Hersteller:
Satyr Verlag Volker Surmann
produktsicherheit@satyr-verlag.de
Auerstr. 23-25
DE 10249 Berlin
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Straßenköter
Ein 'Jungsmusik'-Roman, Jungsmusik-Trilogie 3
Beschreibung
Club abgebrannt, Stammkneipe zu, Frau weggelaufen. Was macht man da? Klar, auf Europatournee gehen mit einer Heavy-Metal-Band. Eine Clique Metal-Fans in den Mittzwanzigern schlägt sich durch den Ernst des Lebens. Das Finale der 'Jungsmusik'-Trilogie zieht noch einmal alle hart rockenden Register. Torben hat es verbockt. Nach einem Techtelmechtel mit einer Partybekanntschaft packt seine Freundin ihre Sachen. Kurze Zeit später findet er sich im Tourbus einer Metalband wieder. Damit beginnt ein Reigen aus schrottreifen Bandbussen, miesen Backstageräumen, betrügerischen Veranstaltern, Nervenzusammenbrüchen und diesem einen Koffer zu viel im Gepäck, der dann so richtig Ärger bedeutet.
Über Micha-El El-Goehre
Micha-el Goehre (Jahrgang 1975) stammt aus Ostwestfalen und lebt mittlerweile in Essen. Er liest vor (auf Lesebühnen, bei Poetry Slams), legt auf (Heavy Metal), schreibt und moderiert. Über 500 Auftritte und Lesungen in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz. Mit 'Jungsmusik' und 'Höllenglöcken', den ersten beiden Bänden seiner Trilogie um eine Clique Heavy-Metal-Fans, landete er einen bei Publikum und Musikpresse viel beachteten Hit.
Rezension
Eine Art Kodderschnauze im Buchformat...Eine nicht nur amüsante, sondern durchaus auch anrührende Lektüre.
RuhrnachrichtenGoehre gibt lässig und so selbstironisch wie wortgewandt einen Einblick in die Metal-Szene.
Die GlockeGelungener Abschluss der „Jungsmusik“-Trilogie, in die man mit diesem Teil einsteigen kann, aber nicht sollte, denn dieser Band macht Bock auf die gesamte Lektüre.
Ox-FanzineGoehre schafft den gekonnten Sprung zwischen Musik und Komik, jedoch ohne dabei ins Alberne abzudriften. Nicht nur für Metal-Freunde, sondern auch für die Spießer unter uns.
TrueTrash.comMit viel Detailtreue zeichnet Micha-el Goehre ein Bild der Metalszene, wie es die meisten schon in natura gesehen haben...Vor allem Goehres Sprachspielereien bringen einen zudem immer wieder zum Schmunzeln, was bei dieser Art der Populärliteratur schon die halbe Miete ist. Insgesamt also eine unterhaltsame Tourbusfahrt!
Metal.deDas Buch saugt den Leser ein. Dafür sorgen ein fluffiger und humorvoller Schreibstil, der in den wörtlichen Reden auf zeitgemäße Formulierungen zurückgreift, vertraute Ereignisse, die jeder, sofern nicht selbst erlebt, dann doch zigmal im Fernsehen gesehen hat, liebenswerte kuriose Charaktere sowie das sowohl selbstreferenzielle als auch selbstkritische Setting in der Metalszene.
KrautNick MagazinDie Story schafft es, der Tragik die das Leben so bringen kann, egal ob diese Katastrophen selbst gemacht sind oder das Schicksal hart zuschlägt und den Protagonisten brutal auf den Boden der Realität wirft, trotzdem eine wunderbar humoristische Note beizufügen...Das Warten hat sich gelohnt.
Soundchecker.koelnAus Liebeskummer, Alkohol und Heavy Metal erschafft Goehre eine Steilvorlage für jede Menge Wahnsinn und es gelingt ihm auf amüsant-elegante Art, damit zu jonglieren...Das ist mal zum Fremdschämen, mal völlig überzogen, aber immer unterlegt mit der nötigen Prise Witz, den Goehre zwischen brachial und subtil großzügig verteilt. Ein kurzweiliger Roman über Heavy Metal...und ein bißchen auch über die Liebe.
Rocks
Leseprobe
Wir biegen auf den Hof der Tanke ein. Benzingeruch brennt in der Nase, ein paar Idioten stehen bei ihren übertunten Karren und lassen gehirnamputierten Ballermanntechno über den Hof dröhnen, während sie versuchen, sich zu unterhalten und dabei das Gebunze ihrer Anlagen zu übertönen. Als sie uns sehen, singen sie: 'Ihr habt die Haare schön!' - Ganz ruhig bleiben. Weitergehen. Ignorieren. 'Ich weiß nicht, wer hässlicher ist: ihr oder euer Köter!' - Lemmy jault leise, ich reibe mir die Schläfe. Einfach bis zehn zählen. Den inneren Mittelpunkt finden. Gleich sind wir hier weg. 'Boah, ihr Gothics seid solche Schwuchteln!', setzt einer nach. - Das reicht. 'Jetzt gibts auf die Fresse', sage ich zu Matze. Ich drehe auf dem Absatz um. 'Niemand nennt mich einen Gothic!'