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ISBN/EAN: 978-3-906910-59-8
Einband: gebundenes Buch
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Originaltitel:
Notre vie dans les forêts
Notre vie dans les forêts
Übersetzer:
Frank Heibert
Frank Heibert
Erschienen am:
28.01.2019
28.01.2019
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
110 S.
110 S.
Format (T/L/B):
1 x 21 x 13.5 cm
1 x 21 x 13.5 cm
Hersteller:
Secession Verlag für Literatur GmbH
info@secession-verlag.com
Räffelstr. 24/Container 21
CH 8045 ZÜRICH
Secession Verlag für Literatur GmbH
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Beschreibung
Unser Leben in den Wa¨ldern fu¨hrt uns in eine gar nicht so ferne Zukunft, wo wir es vermutlich ganz normal finden werden, dank implantierter Technik sta¨ndig 'online' zu sein, smart vernetzt mit Wohnung, Verkehrsmitteln, Arbeit und den staatlichen Autorita¨ten. Was aber geschieht mit uns, wenn wir in einer Gesell- schaft leben, in welcher der technische Fortschritt und Turbo-Kapitalismus auf die Spitze getrieben sind? In der Klone uns als lebende Ersatzteillager fu¨r Organe dienen? In der Roboter den Großteil der Arbeit u¨bernehmen? In der die Unter- scheidungslinie zwischen KI-Affen und Menschen zu verschwinden droht? Die wenigen Rebellen, denen da¨mmert, was fu¨r eine Realita¨t tatsa¨chlich hinter dem System steckt, flu¨chten sich in die Offline-Welt der Wa¨lder. Und dort schreibt Marie, ehemalige Psychiaterin, mit Bleistift und Papier ihre Aufzeichnungen: ein in aller Eile verfasster Bericht vom Leben, von der Liebe, vom langsamen Be- greifen einer fast undurchschaubaren U¨berwachungsdiktatur, wo eliminiert wird, wer - wie sie - zu viel fragt. Sie schreibt ins Ungewisse hinein, voller Hoffnung, irgendwer ko¨nnte irgendwann ihren Mahnruf lesen, der den letzten glu¨henden Funken freien menschlichen Willens bezeugt. Ein fulminanter Text, verzweifelt, wu¨tend, gepra¨gt von schwarzem Humor - aus einer Zukunft, die sich erschreckend logisch aus unserer Gegenwart speist.
Über Marie Darrieussecq
FRANK HEIBERT, geboren 1960 in Essen, lebt und arbeitet als Literaturu¨bersetzer in Berlin. Er u¨bersetzt seit 1983 Romane und Theaterstu¨cke aus dem Englischen und Franzo¨sischen (Werke von Don DeLillo, Richard Ford, George Saunders, Boris Vian, Raymond Queneau u.v.a.) und wurde mehrfach preisgekro¨nt. Zusa¨tzlich ist er Autor und Jazzsa¨nger.
Rezension
» ... ein wenig wie das große unvergessliche Finale in Fahrenheit 451 von Ray Bradbury, das Eingreifen der Literatur als großer Störenfried der Funktionalität.« Ysaline Parisis, Focus vif
»Ein raffinierter und witziger Roman, der uns auf eine eisige Zukunft verweist, indem er die Schwächen der gegenwärtigen Gesellschaft brandmarkt.« Sylvie Tanette, Les Inrockuptibles
»Äußerst alarmiert und subtil erzählend, zieht die Autorin von Schweinerei mit dieser dys- topischen Perspektive ihre Leser in den Bann.« Christine Ferniot, Télérama