Details
ISBN/EAN: 978-3-546-10091-5
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
26.02.2026
26.02.2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
304 S.
304 S.
Format (T/L/B):
2.6 x 21 x 13.5 cm
2.6 x 21 x 13.5 cm
Hersteller:
Ullstein Buchverlage GmbH
produktsicherheit@ullstein.de
Friedrichstraße 126
DE 10117 Berlin
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Beschreibung
Ein Mädchen lernt auf einer Trommel den Takt der türkischen Nationalhymne. Jahre später steht ihre Mutter vor der Tür und zieht sie an der Hand zurück nach Deutschland. Noch einmal Jahre später wird sie verlassen von einem Mann, den sie 'Niemand' nennt, die Sehnsucht nach Niemand wird sie nicht mehr los. Alles, nur nicht zynisch werden. In Hauptsache kein Zeitgeist breitet sich in aufregenden 24 Stunden die Gegenwart vor uns aus wie ein gewebter Teppich. Die Heldin des Romans ist eine Kosmopolitin und eine Migrantin. Sie übt sich in Affirmation und Meditation, bildet sich autodidaktisch in Sozialphilosophie und rollt auf einer Konferenz die Augen über die tristen Tropen der Wissenschaftler. Reist nach Triest und lernt John kennen, reist in die Vergangenheit und lernt sich selbst kennen. Will nicht modern sein und ist es doch.
Über Hayat Erdogan
Hayat Erdogan ist Dramaturgin, Kuratorin und Kolumnistin. Sie studierte Germanistik, Anglistik und Dramaturgie, war Forschungsstipendiatin der James Joyce Stiftung in Zürich und Triest, Dozentin an der Zürcher Hochschule der Künste, und leitete künstlerische, forschende Projekte zwischen London und Hong Kong. Von 2019 bis 2025 war sie Co-Direktorin und Dramaturgin am Theater Neumarkt in Zürich. Hauptsache kein Zeitgeist ist ihr Debütroman.
Rezension
»Unerbittlich und geradezu sehnsüchtig-zerrissen zeigt die Autorin, wie man zwischen Überlagerungen und Gleichzeitigkeiten Ausdruck und Sprache finden kann.«»Mal wirkt es wie ein Gedicht, mal wie ein Essay, mal wie ein Roman: Dieser experimentelle, anspruchsvolle und literarische Text geht unter die Haut – und am besten liest man ihn gleich mehrfach, um alles in seiner ganzen Tiefe zu erfassen.«»Hayat Erdogan seziert in einem brillanten Roman die Gegenwart.«