Details
ISBN/EAN: 978-3-462-00742-8
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
05.09.2024
05.09.2024
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
208 S.
208 S.
Format (T/L/B):
2.2 x 19.5 x 12.5 cm
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Hersteller:
Verlag Kiepenheuer & Witsch GmbH & Co. KG
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produktsicherheit@kiwi-verlag.de
Bahnhofsvorplatz 1
DE 50667 Köln
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Muslimisch-jüdisches Abendbrot
Das Miteinander in Zeiten der Polarisierung - Inspirierende Geschichten eines muslimisch-jüdisches Ehepaars
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Beschreibung
Die Welt ist aus den Fugen. Juden, Muslime, Deutsche, Einwanderer stehen einander in neuer Unversöhnlichkeit gegenüber. Was hilft? Reden, um Vorurteile und Hass abzubauen. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein: Saba-Nur Cheemas Familie kommt aus Pakistan, sie selbst ist in einem Frankfurter Brennpunktviertel aufgewachsen, geprägt vom konservativ-muslimischen Gemeindeleben. Meron Mendel ist in Israel geboren und in einem Kibbuz mitten in der Wüste aufgewachsen, geprägt vom Militärdienst im Westjordanland und im Libanon, bevor er zum Studium nach Deutschland kam. Als Paar blicken sie nun gemeinsam auf die sich immer weiter polarisierende Welt und sprechen darüber. Ihr Buch beginnt an ihrem Abendbrottisch, an dem sie sich über den Alltag in Frankfurt Gedanken machen und über die großen Fragen der Zeit - und wie alles miteinander zusammenhängt. Dabei stellt sich heraus, wie erhellend der Blick des jeweils anderen sein kann und wie viele Gemeinsamkeiten es in der vermeintlichen Differenz gibt. In ihren Essays, die persönlich und politisch zugleich sind, geht es um Küchenschubladen, Kindererziehung und Kolonialismus. Um Identitätspolitik, den Nahostkonflikt, Ramadan-Beleuchtung in der Innenstadt und Weihnachtsbäume. Ihr Buch ist eine Analyse unserer Gegenwart, ein Plädoyer für Offenheit auch in schwierigen Zeiten - und eine Einladung, miteinander zu reden.
Über Saba-Nur Cheema, Meron Mendel
Saba-Nur Cheema geboren 1987, wuchs in Frankfurt als Tochter pakistanischer Flüchtlinge auf. Die Politologin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin forscht am Institut für Sozialforschung. Sie war Mitglied des Expertenkreises zu Muslimfeindlichkeit der Bundesregierung und ist Präsidiumsmitglied des Goethe-Instituts. Meron Mendel, geboren 1976, wuchs in einem Kibbuz in Israel auf. Der Historiker ist Professor für Soziale Arbeit sowie Direktor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt. Sein SPIEGEL-Bestseller'Über Israel reden' wurde für den Deutschen Sachbuchpreis nominiert.
Rezension
»Cheema und Mendel [erzählen] ohne Empörung, ohne Wut, sondern mit Witz und Ironie. Ihr Erzählungen sind persönlich und politisch ‒ und dabei immer voller Zuversicht.«»Die Themen gehen weit über das Familiäre hinaus: Die Texte handeln vom Umgang mit Rechtsradikalen, thematisieren die Debatte um die Identitätspolitik bis hin zur Frage, wie im Judentum und im Islam mit dem Sterben umgegangen wird.«»Ihre Kolumnen verknüpfen die kleinen mit den großen Fragen, das Private mit der Politik, ergründen, weshalb es immer schwieriger wird, miteinander ins Gespräch zu kommen.«