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ISBN/EAN: 978-3-948631-72-7
Einband: gebundenes Buch
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Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
144 S.
144 S.
Hersteller:
mikrotext
produkt@mikrotext.com
c/o Colonia Nova, Thiemannstr. 1
DE 12059 Berlin
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Beschreibung
Katia Tangians heiteres Prosadebüt schildert den Alltag in der UdSSR der 1980er-Jahre durch die Augen einer Zehnjährigen. Die Sommerferien verbringt sie mit der Familie in einem Schriftstellerdorf bei Moskau. Alle ihre Datscha-Nachbarn sind Schriftsteller, nur die Kinder nicht, denn zum Schreiben haben sie gar keine Zeit: Ständig muss jemand versteckt, verfolgt oder gerettet werden. In Moskau geht dann das wilde Treiben weiter, im Schnee, im Innenhof, in überhitzten Wohnungen. Momenthaft dringt die Realität des Sowjetstaats in das Leben der Kinder ein: Ein im Krieg versehrter Autor schreibt mit amputierten Unterarmen Kinderbücher, der kleine Viktor will später Militärarzt werden, Ljoschka und Fedja spielen Russen gegen Nazis", man hangelt sich vom Kleinen Oktobristen zum Komsomolzen durch die Wirren der Schulzeit - und all das unter dem wachsamen Blick der allgegenwärtigen Milizionäre. Dann eben Plan B zeigt, wie die Kinder unter dem Damoklesschwert des Sowjetstaates Abenteuer suchen und finden, und wie sie die Regeln der Eltern und der Gesellschaft kreativ unterlaufen. Ein Buch, das unbekümmert wirkt und doch Linien bis in die heutige Zeit zieht.
Rezension
„Wunderschön, wie es Katia Tangian gelingt, lustige und wendungsreiche Vorgänge zu erzählen, die ganz unprätentiös nicht weniger als gesellschaftspolitische Dimensionen aufscheinen lassen.“
Torsten Schulz
„Katia Tangian schenkt uns ihre Kindheit. Welch ein Glück für die Leser.“ Andreas Pflüger
„Dass Menschen unter Zwölf eigentlich Geschwister sind, das vergisst man in den Jahrzehnten, die darauf folgen. Es sei denn, Katia Tangian nimmt uns mit.“ Elke Schmitter
„Katia Tangian schenkt uns ihre Kindheit. Welch ein Glück für die Leser.“ Andreas Pflüger
„Dass Menschen unter Zwölf eigentlich Geschwister sind, das vergisst man in den Jahrzehnten, die darauf folgen. Es sei denn, Katia Tangian nimmt uns mit.“ Elke Schmitter