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ISBN/EAN: 978-3-428-18392-0
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2021
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Erschienen am:
17.11.2021
17.11.2021
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
430 S., 17 s/w Illustr., 3 s/w Tab., 20 Illustr.,
430 S., 17 s/w Illustr., 3 s/w Tab., 20 Illustr.,
Format (T/L/B):
2.6 x 23.8 x 16.7 cm
2.6 x 23.8 x 16.7 cm
Hersteller:
Duncker & Humblot GmbH
info@duncker-humblot.de
Carl-Heinrich-Becker-Weg 9
DE 12165 Berlin
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Die Hohenzollerndebatte
Beiträge zu einem geschichtspolitischen Streit
Beschreibung
Seit Sommer 2019 diskutiert die Öffentlichkeit über die Entschädigungsansprüche der Hohenzollern. Anlass für die Forderungen ist die Enteignung des letzten deutschen Kronprinzen, Wilhelm von Preußen, durch die Sowjetunion nach 1945. Allerdings sieht das einschlägige Gesetz vor, dass niemand entschädigt wird, der dem kommunistischen oder dem nationalsozialistischen System 'erheblichen Vorschub' geleistet hat. Dass dieser Sachverhalt kaum einfach zu klären ist, zeigen die vielen Facetten der Hohenzollerndebatte: Zunehmend verquicken sich moralische, politische, juristische und geschichtswissenschaftliche Aspekte. Das macht die öffentliche Auseinandersetzung mitunter hochemotional und polemisch. Der Sammelband sorgt für Differenzierung und Klarstellung. Beleuchtet werden die juristischen Hintergründe ebenso wie die politischen Bezüge, auch die aktuelle Debatte unter Historikern über das deutsche Kaiserreich findet Berücksichtigung. Und natürlich wird die politische Bedeutung des Kronprinzen für den Aufstieg des Nationalsozialismus in den Blick genommen. Zahlreiche renommierte Autoren, darunter Peter Brandt, Oliver Haardt, Christian Hillgruber, Frank-Lothar Kroll, Lothar Machtan und Michael Wolffsohn, bieten mit diesem Buch ein differenziertes Fundament für eine sachbezogene, multiperspektivische Diskussion über die Hohenzollern. Teaser zum Buch: https://youtu.be/2UNH5Wrax5Y Einführung in die Debatte: https://youtu.be/fpOtY47tJ1I