Als der Mensch die Kunst erfand (gebundenes Buch)

Eiszeithöhlen der Schwäbischen Alb
ISBN/EAN: 9783806239942
Sprache: Deutsch
Umfang: 192 S., 13 s/w Illustr., 132 farbige Illustr.
Format (T/L/B): 1.6 x 29 x 24.5 cm
Auflage: 1. Auflage 2019
Einband: gebundenes Buch
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Vor mehr als 40.000 Jahren breitete sich der moderne Mensch nach Europa aus. Funde, die sich dem Homo sapiens zuordnen lassen, machte man auch auf der Schwäbischen Alb, vor allem in sechs Höhlen in Ach- und Lonetal, die Weltkulturerbe sind. Hier hat man die weltweit ältesten Nachweise mobiler Kunst entdeckt. Berühmt sind die Venus vom Hohle Fels als älteste Darstellung eines Menschen (einer Frau!) und der Löwenmensch aus der Stadel-Höhle, ein Mischwesen aus Mensch und Löwe. Kunstvolle kleine Plastiken aus Mammutelfenbein bilden die eiszeitliche Tierwelt ab - Mammut, Wisent, Pferd, Höhlenlöwe und Höhlenbär, einen Wasservogel im Flug. Gefunden hat man außerdem die bislang weltweit ältesten Musikinstrumente: Flöten aus Mammutelfenbein und Vogelknochen. Was erzählen uns die Funde über die Menschen und ihre Lebensweise? Nicholas J. Conard und Claus-Joachim Kind, beide Archäologen und Grabungsleiter, entführen den Leser in die eiszeitliche Welt, zeigen und erklären die großartigen Funde.
Prof. Dr. Nicholas Conard ist Leiter der Abteilung Ältere Urgeschichte und Quartärökologie am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Universität Tübingen, außerdem wissenschaftlicher Direktor des Urgeschichtlichen Museums Blaubeuren. Er beschäftigt sich mit der frühen Menschheitsentwicklung im eurasischen und afrikanischen Raum sowie den Anfängen von Ackerbau und Viehzucht. Sein Hauptforschungsgebiet in Deutschland umfasst insbesondere urgeschichtliche Ausgrabungen in Höhlen auf der Schwäbischen Alb (Hohler Fels, Vogelherdhöhle, Geißenklösterle, Hohlenstein-Stadel), bei denen er auf die ältesten plastischen Kunstwerke und Musikinstrumente der Welt stieß.