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Buchtipps - Nachfolge

Was tun, - wenn unsere Gebete scheinbar nur bis zur Zimmerdecke vorstoßen? - wenn unser geistliches Leben irgendwie keinen Schwung mehr hat? - wenn wir Gottes Nähe im Alltag nicht spüren?

Sehnen Sie sich danach, Gott im Gebet zu begegnen. Wünschen Sie sich mehr Tiefgang, mehr Regelmäßigkeit, neue Formen und wollen Gottes Gegenwart stärker im Alltag erleben. Doch Sie zweifeln, ob man Beten überhaupt lernen kann? In zwölf Kapiteln macht Johannes Hartl Lust, sich dem Thema Gebet ganz neu zu nähern. Mit persönlichen Erlebnissen, kurzen geistlichen Impulsen und vor allem vielen praktischen Ideen zeigt er Ihnen, wie Sie einen Lebensstil des Gebets in den Alltag integrieren können. Ganz einfach. Dabei geht es letztlich nur um ein Ziel: nahe an Jesus dranzubleiben.

"Auftreten statt austreten" - lautet der Appell von Rainer Maria Schießler. In einer Zeit, in der so viele Menschen wie nie die katholische Kirche verlassen, gelingt es dem bundesweit bekannten Münchner Stadtpfarrer, dass seine Gemeinde wächst und sich für den Gottesdienst begeistert. Sein Rezept heißt Klartext. Oft werden seine Predigten zu Ökumene und Zölibat beklatscht.

Viele Christen bewegt die Frage: 'Was ist Gottes Auftrag für mein Leben?' Christine Caine, die bekannte christliche Menschenrechtsaktivistin und Evangelistin, vergleicht dazu das Leben mit einem fortwährenden Staffellauf - ein Lauf, zu dem Gott alle Christen einlädt. In diesem Bild überreicht Gott uns die 'Staffelstäbe', also göttliche Aufträge, die wir immer wieder annehmen und weitergeben sollen. Caine ruft jeden dazu auf, seine Aufgabe in Gottes großem Plan zu erfüllen, um das Reich Gottes auf der Erde zu verwirklichen.

Sagt man sich in Kirchen und Gemeinden noch die Meinung, wenn es um so etwas wie Fehlverhalten geht? Oder gilt dann eine Art "christlicher Nichtangriffspakt"? Warum schweigen wir lieber, als ein klärendes Gespräch zu führen, aus dem eine persönliche Veränderung und geistliches Wachstum hervorgehen könnte? Daniel Plessing greift dazu auf die sogenannte Jesusregel aus dem Matthäusevangelium (Mt 18,15-20) des Neuen Testaments zurück. Hier geht es um das gegenseitige Ermahnen und die wertvolle Frucht, die daraus erwachsen kann.

Shane Claiborne und Tony Campolo geht es um nichts weniger, als eine neue Jesus-Bewegung ins Leben zu rufen. Eine Bewegung, die den Worten Jesu viel mehr Gewicht gibt, als dies in großen Teilen der Christenheit der Fall ist.

Viele christliche Gemeinden betonen gegenwärtig nur den Glauben - was Nachfolge wirklich bedeutet, kommt dabei leider oft zu kurz. Viele Fans wollen Jesus so nah sein, dass Sie alle Vorteile mitnehmen können, aber nicht so nah, dass es sie irgendetwas kosten könnte. Jesus will in unserem Leben jedoch nicht "nur" den ersten Platz einnehmen - er möchte vielmehr, dass es nicht einmal einen zweiten Platz gibt. Somit geht also nicht um die Frage, ob wir Zugang zu der Kraft des Heiligen Geist haben - die Frage ist vielmehr, ob wir diese Kraft zulassen.